Einige Tips für den Gartenliebhaber  
   

* Schneiden
* Garten sauber machen
* Unkraut jäten
* Düngen
* Bepflanzung eines Beetes
* Stauden
* Rasen
* Teich
* Pflegeschema für Ihren Garten

Regelmäßig wird Jan Damhuis Gartentips für Sie zusammenstellen.

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Schneiden
Für eine optimale Blüte Ihrer Sträucher ist der jährliche Schnitt unbedingt nötig. Außer im späten Frühling, wenn kräftige Saftströme durch die Pflanzen fließen, dürfen Sie die meisten Pflanzen immer schneiden. Sie können sich auch an unserem kleinen Schneidekalender orientieren:
November bis Februar: Bei frostfreiem Wetter können fast alle Obstbäume und Sträucher zurückgeschnitten werden
Februar: Fast alle Sträucher die nicht zu Frühlingsbeginn blühen, und Trauben, können zurückschnitten werden
März: Rosen, außer Stamm-Trauerrosen zurückschneiden April: Fast alle Sträucher, die im Winter das Laub nicht abwerfen sollten zurückgeschnitten werden (z.B. Buxus, Winterblühendes Heidekraut, etc.)
Mai: Wipfel von Bäumen ausdünnen und stutzen, Liguster beschneiden
Juni: Wilde Ausläufer von Flieder und Rosen entfernen
August: Stamm-Trauerrosen zurückschneiden
September: Wenn die Endknospe schon gebildet ist, dürfen Sie zu lange Triebe von Obstbäumen zurückschneiden
Oktober: Totes Holz entfernen
Vielfach ist es empfehlenswert, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, bevor man mit optisch eingreifende Schneidearbeiten beginnt, die man zu einem späteren Zeitpunkt bereuen könnte
 
   
Garten sauber machen
Im Frühling sollten Sie abgestorbene Pflanzen(reste) wegholen. Pflastersteine und Kiesel sollten gereinigt und umweltfreundlich von Unkraut befreit werden.
Im Herbst sollten Sie den Garten von abgefallenen Blättern säubern und, wenn Sie einen Komposthaufen besitzen, können Sie die Blätter am besten kompostieren, damit das Laub dadurch wieder Ihren Pflanzen zugute kommt. Bei Bäumen und Sträuchern ist diese Jahreszeit der beste Moment totes Holz zu entfernen.
 
   
Unkraut jäten
Wer in nicht zu großen Abstünden (am besten wöchentlich) Unkraut jätet und die Beete eifrig hackt hat kaum Sorgen mit Unkraut und dadurch weniger Arbeit. Besser ist es, das Unkraut zu jäten als Unkrautvernichtungsmittel zu gebrauchen, die auf kleinen Flächen mehr Schaden anrichten als sie nutzen können.
   
Düngen
Für einen Garten eignen sich langsam wirkende Düngemittel am besten. Streuen Sie z.B. im Herbst Komposterde in Ihren Garten. Ein Boden mit Kompost in der Oberschicht läßt sich gut bearbeiten. Kompost formt auch eine natürliche Isolationsschicht im Garten. Würmer, die Komposterde besonders gerne mögen, sorgen für die notwendigen Luftgänge im Boden. Wenn Sie genügend Platz haben, ist es empfehlenswert, eine Stelle im Garten als Komposthaufen zu reservieren. Sie können aus allen Gartenabfällen und organischem Küchenabfall selbst Komposterde erzeugen. Wenn die Kompostierung gut verläuft, haben Sie keine Probleme mit Ungeziefer und Gestank.
Wenn Sie Stalldünger vom Bauernhof verwenden, sollte dieser schon längere Zeit gelegen haben, da bei frischem Stallmist durch das Stroh, das Stickstoff bindend wirkt, ein vorübergehender Stickstoffmangel entstehen könnte. Da Stalldünger viele Unkrautsamen beinhaltet ist viel Jäten die unvermeidliche Folge. Besser ist es getrockneten und pulverisierten Stallmist bei einem Gartencenter zu kaufen, da dieser keine Unkrautsamen beinhaltet.
Um Ihren Garten richtig mit anorganischen Düngermittel düngen zu können, sollten Sie wissen, mit welche Bodensorte Sie es zu tun haben und welche Ansprüche die jeweilige Pflanzen haben. Lassen Sie sich am besten beraten und Ihren Boden analysieren damit Sie wissen, welche Nährstoffe Ihrem Boden fehlen und womit Sie am besten düngen können.
Bepflanzung eines Beetes
Abgesehen davon, daß vor einer Bepflanzung die richtigen Bodenverhältnisse geschaffen werden müssen ist es nötig den jeweiligen Pflanzen den richtigen Lichteinfall / Sonnenstand zu garantieren.
Auch sollten Sie die richtige Kombination von Höhe & Größe, den Pflanzabstand, die Farbenkombination und die Blühsaison(en) der verschiedenen Pflanzengruppen beachten.
Nur eine harmonische Bepflanzung wird Sie später viele Gartensaisonen unbeschwert von Ihrem Garten genießen lassen können.
Stauden
Stauden entwickeln sich besser, wenn man den richtigen Pflanzabstand einhält. Der Abstand zur nächsten Pflanze sollte etwa die Hälfte der zu erwartenden Gesamthöhe betragen.
Abgeblühte Stengel sollte man entfernen. Damit erhöht man die reiche Blühfähigkeit der Pflanzen, weil dadurch desto eifriger neue Bluten bei den meisten Stauden treiben.
Rasen
Im Frühling (April) sollte der Rasen verticutiert werden um die verbliebenen Pflanzen von Moosen und abgestorbenen Pflanzenmaterial zu befreien.
Wo spärlicher Austrieb auf größeren Flachen sichtbar ist, sollte neu eingesät werden. Nach dem Vertikutierdurchgang hat der Rasen eine Frühjahrsdüngung nötig um sich gegen das im Winter gewachsene Moos durchsetzen zu können.
Jeden Monat (von März bis August) sollten Sie Ihre Rasenfläche düngen, damit halten Sie den Rasen grün. Auch sollte Rasen regelmäßig (wöchentlich) gemäht werden, da die Dichte der Grasnarbe von der Häufigkeit des Rasenmähens bestimmt wird.
Wenn der Regen ausbleibt, muß der Rasen regelmäßig gesprengt werden. Gründliches Wassern ist wichtiger als die Häufigkeit des Sprengens; der Boden sollte bis zu einer Tiefe von rund 20 cm befeuchtet werden. Ihr Rasen kommt gut über den Winter, wenn er im Oktober noch einmal geschnitten und von dem Herbstlaub befreit wird.
Teich
Im Frühling sollten Sie abgestorbene Pflanzen(reste) wegholen, den PH-Wert kontrollieren und die Pumpe säubern.
In nährstoffreichem Wasser breiten sich Algen leichter aus. Deshalb sollte der Teichgrund einmal pro Jahr zur Hälfte ausgeräumt werden. Regelmäßig sollte der Teichgrund teilweise und vorsichtig gereinigt werden ohne das biologische Gleichgewicht im Teich zu zerstören.
Teile der wuchernden Sumpfpflanzen müssen jährlich ausgeräumt werden.